Absage aller Termine in der Kirchengemeinde Nordhastedt bis zunächst einschließlich Donnerstag, dem 30. April 2020

Auf Grund der besonderen Lage zur Eindämmung des Corona-Grippe-Virus durch die kirchlichen und staatlichen Vorgaben teilen wir Ihnen / Euch mit, dass in der Kirchengemeinde Nordhastedt bis einschließlich dem 30. April 2020 die kirchlichen Aktivitäten nicht zur Verfügung stehen.

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Es fallen die geplanten Veranstaltungen in der Zeit vom 13. März 2020 bis einschließlich dem 30. April 2020 aus.

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Für die Kindertagesstätten gelten bereits heute besondere Vorschriften, die vor Ort in der Kita ausgehängen.

Nach dem aktuellen Kenntnisstand werden die Kita´s ab Montag, den 16. März gemäß der Allgemeinverfügung des Kreises Dithmarschen geschlossen werden.

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Dies gilt für die Besucher und Nutzer unserer Einrichtungen ( Ev. Gemeindehäuser Süderholm und Nordhastedt und der Kathrinenkirche Nordhastedt ). Somit betrifft dies unter anderem die vielen Krabbelgruppen, den Treff am Donnerstag, die Fraugruppe Süderholm und viele mehr.

Dies gilt auch für die geplanten Gottesdienste zu den verschiedenen Anlässen.

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Die Konfirmationsgottesdienste werden nach dem derzeitigen Kentnistand voraussichtlich verschoben.

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Bei Fragen zu den Konfirmationen oder zu Trauerfeiern wenden Sie sich bitte direkt an das Kirchengemeindebüro (04804 – 241 ).

Wir bitten um Ihr Verständnis.

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Nur wenn wir gemeinsam die Infektionsketten konsequent unterbrechen können die Maßnahmen erfolgreich sein.

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Dabei hoffen wir auch auf Ihre Unterstützung.

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Bitte unterstützen Sie uns bei der Umsetzung der Maßnahmen, um so die besonderen Risikogruppen der Kinder und der Personen ( 60 + ) vor Ort zu schützen und Zeit zu gewinnen.

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Bleiben Sie behütet

Ihr Kirchengemeinderat Nordhastedt

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Dithmarschen: Gottesdienste fallen aus


# Neuigkeiten

Veröffentlicht von Frank Zabel am Freitag, 13. März 2020, 14:20 Uhr

Dithmarschen – Der Kreis Dithmarschen hat heute mit Hinweis auf die Verbreitung des Corona-Virus‘ alle öffentlichen Veranstaltungen untersagt – bis einschließlich 30. April. Das bedeutet: Es können vorerst auch keine öffentlich zugänglichen Gottesdienste gefeiert werden. Der Kirchenkreis empfiehlt seinen Gemeinden, auch nicht-öffentliche Gemeindegruppen und -kreise zunächst abzusagen. Nur wenn die Infektionsketten konsequent unterbrochen werden, können Risikogruppen geschützt werden.

Die Konfirmationsgottesdienste, die in den kommenden Wochen anstehen, müssen nach derzeitigem Kenntnisstand ebenfalls verschoben werden.Trauerfeiern können möglicherweise im engsten Kreis am Grab ausgerichtet werden. Diesbezüglich versuchen die Verantwortlichen des Kirchenkreises derzeit mit den Behörden ins Gespräch zu kommen.

Dithmarschens Propst Dr. Andreas Crystall: „Uns ist sehr deutlich, dass die derzeitige Situation zu erheblichen Einschränkungen des kirchlichen Lebens führen wird. Wir sammeln daher derzeit Ideen, wie wir diese schwierige Zeit gestalten können.“

So können beispielsweise Gemeindegliedern geistliche Impulse in anderer Form zur Verfügung gestellt werden  (Text / Video, Podcast etc.), Kirchen zum persönlichen Gebet offen gehalten werden und die Glocken zur Gottesdienstzeit läuten. Da die Situation zur verstärkten Vereinzelung führt, sollten Gemeinden auch neue seelsorgerliche Formen entwickeln – beispielsweise über Telefon und Medien. Menschen, die in dieser Zeit besondere Unterstützung brauchen, müssen im Blick bleiben, nachbarschaftliche Netzwerke gestärkt werden. Und nicht zuletzt: Insbesondere der öffentlich-rechtliche Rundfunk bietet Radio- und Fernsehgottesdienste an.

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Veröffentlicht von Frank Zabel am Donnerstag, 12. März 2020, 11:14 Uhr

Dithmarschen – Die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland setzt sich fort – der Kirchenkreis Dithmarschen hat in den vergangenen Tagen seine Einrichtungen (z.B. Kindertagesstätten), Kirchengemeinden, Dienste und Werke über die jeweils aktuelle Lage informiert und Empfehlungen für Gottesdienste und andere Veranstaltungen ausgesprochen. „Die Situation muss derzeit täglich neu beurteilt werden“, so Dithmarschens Propst Dr. Andreas Crystall. „Als Veranstalter von Gottesdiensten und vielen anderen Begegnungsformaten tragen wir als Kirche hier besondere Verantwortung.“ Das betrifft auch große Ereignisse für das kommende Wochenende: Das Musical „Messiah“, das am Sonnabend (14. März) in der Wesselburener St. Bartholomäus-Kirche gezeigt werden sollte, wurde von den Veranstaltern abgesagt. Das Geld für die bereits erworbenen Eintrittskarten wird an den Vorverkaufsstellen erstattet. Der Pop-Gottesdienst, der ursprünglich am kommenden Sonntag (15. März)  in Hennstedt gefeiert werden sollte, wird zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Verschoben wird auch der Schul-Gottesdienst für die Heider St. Georg-Schule, der ursprünglich morgen früh gefeiert werden sollte. Das für Sonntag geplante Konzert des St. Martini-Orchesters in Tellingstedt wurde gestern abgesagt, ebenso der Internationale Frauen-Kochtreff in Heide (18. März) und die Veranstaltung zum Interreligiösen Dialog (24. März, ebenfalls Heide). 

Der Kirchenkreis hat am Mittwoch Pastorinnen und Pastoren sowie alle Verantwortlichen in den 29 Dithmarscher Kirchengemeinden über den derzeitigen rechtlichen Rahmen und die aktuellen Handlungsempfehlungen der Nordkirche in Bezug auf Gottesdienste informiert. Hier geht es insbesondere um die Frage, ob Gottesdienste überhaupt oder in eingeschränkter Form gefeiert werden sollen. „Das Land hat Veranstaltungen mit 1000 oder mehr Teilnehmern verboten. Bei kleineren Veranstaltungen wie Gottesdiensten entscheiden derzeit letztlich die Kirchengemeinderäte selbst, was stattfinden soll und kann“, so Propst Dr. Crystall. Vorbehaltlich konkreter Empfehlungen oder Weisungen der zuständigen Gesundheitsbehörden sollten Kirchengemeinden zurzeit Angebote aufrechterhalten, die mit den empfohlenen Schutzvorkehrungen zu realisieren sind. „Besonders wichtig ist jetzt die Einhaltung der standardgemäßen Hygienemaßnahmen. Dazu gehört beispielsweise, dass derzeit auf das übliche Handgeben zur Begrüßung verzichtet werden sollte“, sagt der Propst, „und dass möglichst eine Gelegenheit für Handhygiene geschaffen werden sollte.“ Die Feier des Abendmahls kann vorerst ausgesetzt werden, Angebote für besondere Risikogruppen sollten erst einmal verschoben werden. „Die Handlungsempfehlungen der Nordkirche sind hier hilfreich“, so Crystall.  

Auch auf den Arbeitsalltag in der Kirchenkreis-Verwaltung, in den Diensten und Werken und deren Einrichtungen hat die aktuelle Entwicklung teilweise erhebliche Auswirkungen. So werden derzeit interne Veranstaltungen wie Fortbildungen und Mitarbeiterversammlungen verschoben und bevorstehende Dienstreisen sehr genau überprüft. „Was verschoben werden kann, sollte vorerst auch verschoben werden“, rät Propst Crystall. „Nach allem, was wir von den Experten hören, geht es vor allem darum, dass wir Zeit gewinnen. Dafür kann jeder Einzelne etwas tun.“  

Die Leitungskräfte in den evangelischen Kindertagesstätten waren bereits am Dienstag gebeten worden, die vom Kreis Dithmarschen veröffentlichten Regelungen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten umzusetzen. Personen, die sich innerhalb der vergangenen zwei Wochen in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert-Koch-Institut aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet oder des besonders betroffenen Gebiets keine Kindertagesstätten betreten.