Der Weltgebetstag 2018 in Nordhastedt war ein voller Erfolg.

Der Weltgebetstag 2018 in Nordhastedt war ein voller Erfolg.

Es kamen viele Gäste von Nah und Fern,

es wurde gesungen und Geschichten vorgetragen.

 

Begrüßung im Gottesdienst
Spielerin 1: Was ist denn hier los?
Spielerin 2: Du, ich weiß es auch nicht. Es sieht alles so fremd aus.
Spielerin 1: Du hast recht, hier sind lauter Frauen. Was wollen die hier?
Spielerin 3: Wisst ihr es nicht? Wir feiern heute den Weltgebetstag und der Gottesdienst kommt in diesem Jahr aus Surinam.
Spielerin 1: Surinam? Noch nie gehört!
Spielerin 2: Wo liegt das denn?
Spielerin 1: Keine Ahnung! Bestimmt in Afrika.
Spielerin 2: Nein, ich glaube in Indonesien. Ich habe es wenigstens schon mal im Zusammenhang damit gehört.
Spielerin 1: Und wo liegt eigentlich Indonesien?
Spielerin 2: In Asien!!!
Spielerin 1: Ach so!
Spielerin 3 geht zu ihnen: Kann ich Euch helfen?
Spielerin 2: Du sprachst doch eben von Surinam! Jetzt suchen wir es halt.
Spielerin 3: Das werdet Ihr weder in Afrika noch in Asien finden. Das müsst Ihr auf der anderen Seite der Welt suchen. Es liegt in Südamerika.
Spielerin 1: In Südamerika? Da kenne ich Brasilien
Spielerin 2: Chile!
Spielerin 1: Argentinien!
Spielerin 3: Nein, an der nördlichen Küste ist Surinam.
Spielerin 2: Da kenne ich nur Guyana.
Spielerin 3: Ja, genau. Es liegt zwischen Guyana und Französisch Guyana.
Spielerin 2: Ist denn dazwischen überhaupt noch Platz?
Spielerin 3: Für Suriname schon. Es ist halb so groß wie Deutschland und hat nur 540000 Einwohner. Aber wartet mal hier hängt eine Landkarte. Da kann ich es euch zeigen.
Spielerin 1: Suriname hat nur so wenig Einwohner? Wo leben die denn?
Spielerin 3: 94% des Landes ist undurchdringlicher Regenwald. Dort wohnen fast nur die Arawaks und die Nachkommen der versklavten Afrikaner, die Maroons. Ihr müsst wissen, Surinam war etwa 300 Jahre lang eine Kolonie der Niederlande, bis 1975. Sehr viele Westafrikaner wurden nach Surinam gebracht. Sie mussten auf den Plantagen arbeiten. Nach Abschaffung der Sklaverei 1863, kamen Arbeitskräfte aus China, Indonesien und Indien. All diese Volksgruppen findet man auch heute noch in Surinam.
Spielerin 2: Puh, jetzt weiß ich ja schon viel mehr!
Spielerin 1: Danke für die Info!
Spielerin 3: Kommt setzt euch zu uns. Dann könnt ihr gleich den Gottesdienst mit uns feiern.
Spielerin 3: Lasst uns nun den Gottesdienst beginnen mit dem Lied „Gott gab uns Atem…“ auf Seite 3

Das diesjährige „Gastgeber-Land“ Surinam ist vielschichtig und sehr interessant.

Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse.

Die frühere niederländische Kolonie liegt im Nordosten Südamerikas, zwischen Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana.

Rund 90 Prozent des Landes bestehen aus tiefem, teils noch vollkommen unberührtem Regenwald.

Umweltzerstörung und massiver Rohstoffabbau jedoch bedrohen die einzigartige Flora und Fauna.

                      

 Wir lernten das Land Surinam kennen und

es wurden landestypische Speisen und Getränke auf einem Buffet präsentiert.

Herzlichen Dank an das Weltgebetstags-Team.

Das habt Ihr ganz toll gemacht.

 

 

Weltgebetstag 2018

Surinam

Gottes Schöpfung ist sehr gut!

Freitag, 2. März 2018

Vorwort:
Dieses Jahr kommt der Weltgebetstag aus Surinam.
Das ist ein kleines Land in Südamerika.
In fast ganz Surinam gibt es Regenwälder.
Im Regenwald leben viele Tiere und Pflanzen.
Viel mehr als in einem deutschen Wald.
Jedes Jahr wird der Weltgebetstag in einem anderen Land vorbereitet.
Dieses Jahr haben ihn christliche Frauen aus Surinam für uns vorbereitet.
In Surinam leben viele Menschen zusammen.

Vor sehr langer Zeit sind sie aus vielen verschiedenen Ländern gekommen.
Zum Beispiel aus:
 Afrika
 China
 Indien
 Indonesien
 Holland

Sie haben eine verschiedene Herkunft.
Oder ihre Vorfahren haben schon immer da gelebt.
Alle Menschen bilden eine Gemeinschaft.
Sie leben zusammen und sind füreinander da.
In der Sprache von Surinam heißt das: moksi.

Begrüßung:
Vorleserin:
Im Namen der Frauen von Surinam begrüßen wir euch herzlich.
Wir laden euch ein, mit uns zu singen und zu beten.

Lied:

Vorleserin:
Wir danken Gott für das wunderschöne Land Surinam.
Ein Land mit vielen Pflanzen und Tieren.
Ein Land mit vielen Menschen verschiedener Herkunft.
Alle wollen in Frieden miteinander leben.
Vorleserin:
Gott, sei du in unserer Mitte !
Segne alle, die jetzt rund um die Welt mit uns beten.

Lied:

Vorleserin:
Wir stellen euch nun Frauen aus Surinam vor:

Vorleserin:


Ich spreche für Alima.

Sie erzählt uns:
Mein Volk hat schon immer in Surinam gelebt.
Wir leben von dem Reichtum der Natur.
Und wir versuchen, die Natur zu schützen.

Alle: Gott, wir danken dir und preisen dich.

Vorleserin:


Ich spreche für Muyinga.

Sie erzählt uns:
Meine Vorfahren kamen aus Afrika.
Wir werden Maroons genannt.
Der Regenwald gibt uns Nahrung und Heilpflanzen.

Alle: Gott, wir danken dir und preisen dich.

Vorleserin:


Ich spreche für Mei Ling.

Sie erzählt uns:
Meine Vorfahren kamen aus China.
Wir haben heute ein kleines Gasthaus.
Wir machen sehr gesundes Öl aus Kokosnüssen.

Alle: Gott, wir danken dir und preisen dich.

Vorleserin:


Ich spreche für Carolina.

Sie erzählt uns:
Mein Vater kam aus Europa, meine Mutter aus Afrika.
Zu Menschen wie mir sagt man Kreolin.
Meine Familie arbeitet in der Landwirtschaft.

Alle: Gott, wir danken dir und preisen dich.

Vorleserin:


Ich spreche für Willemien.

Sie erzählt uns:
Meine Vorfahren kamen aus den Nieder•landen.
Wir werden Buren genannt.
Mein Mann und ich haben einen Hof
mit Schweinen, Rindern und Hühnern.

Alle: Gott, wir danken dir und preisen dich.

Vorleserin:


Ich spreche für Shanti.

Sie erzählt uns:
Meine Familie kommt aus Indien.
Wir haben Arbeit in der Landwirtschaft gefunden.

Alle: Gott, wir danken dir und preisen dich.

Vorleserin:

Ich spreche für Kartini.

Sie erzählt uns:
Auch meine Vorfahren
kamen als billige Arbeitskräfte nach Surinam.
Sie kamen den weiten Weg aus Indonesien.
Mein Mann ist Fischer. Ich baue Gemüse und Kräuter an.

Alle: Gott, wir danken dir und preisen dich.

Vorleserin:
Wir Menschen leben vom Reichtum der Natur.
Wir wollen die Pflanzen und Tiere schützen.
Wir wollen in Frieden miteinander leben.

Lied:

Lesung:

Vorwort:
Vorleserin:
Als Gott die Welt erschaffen hat, gab es noch keine Menschen.
Darum weiß niemand, wie Gott die Welt erschaffen hat.
Aber wir Menschen können sehen, wie wunderbar Gott die Welt erschaffen hat.
 Zum Beispiel die große Sonne.
 Oder das riesige Meer.
 Und die hohen Berge.
 Und die Tiere im Wasser und auf dem Land.
Immer wieder staunen die Menschen, wie wunderbar Gott die Welt erschaffen hat.
Vor langer Zeit haben die Menschen zusammen gebetet.
Und zusammen überlegt:
Gott hat die Welt wunderbar erschaffen.
Wie war es wohl, als Gott die Welt erschaffen hat?
Zum Schluss hat einer alles aufgeschrieben.
(Heute hören wir uns das Aufgeschriebene an.)

Genesis 1,1-2,3 / 1 Mose 1,1-2,3

So hat Gott die Welt wunderbar erschaffen.
Gott war schon immer da.
Auch, als die Welt noch nicht da war.
Gott ist ein guter Gott.
Wenn Gott etwas sagt: Dann geschieht, was Gott sagt.
Eines Tages wollte Gott die Welt erschaffen.
Zuerst war nur die Erde da.
Die Erde war dunkel.
Und voll mit Wasser.
Gott sagte:
Es soll hell werden.
Da wurde es hell.
Gott sah, dass das Helle gut ist.
Gott sagte:
Wenn es hell ist, ist es Tag.
Wenn es dunkel ist, ist es Nacht.

Liedruf: Alle: Du hast uns deine Welt geschenkt
die Nächte, die Tage.
Du hast uns deine Welt geschenkt,
Gott, wir danken dir.

Vorleserin:
Am 2. Tag sagte Gott:
Die Erde ist noch voll mit Wasser.
Eine Hälfte von dem Wasser soll hoch über der Erde sein.
Das sind die Regen•wolken am Himmel.
Die andere Hälfte von dem Wasser soll unten auf dem Boden bleiben.
Alles geschah so, wie Gott es gesagt hatte.
Am 3. Tag sagte Gott:
Der ganze Boden auf der Erde ist vom Wasser immer noch nass.
Das Wasser soll sich an bestimmten Stellen sammeln.
Dann entstehen die Flüsse und das große Meer und viele Seen.
Alles andere soll trockenes Land sein.
Alles geschah so, wie Gott es gesagt hatte.
Gott sah das Meer und das trockene Land.
Gott sah: Es war alles gut.

Liedruf: Alle: Du hast uns deine Welt geschenkt
das Wasser, die Erde.
Du hast uns deine Welt geschenkt,
Gott, wir danken dir.

Vorleserin:
Gott sagte:
Das trockene Land soll ein guter und fruchtbarer Boden sein.
Auf dem Boden sollen Blumen wachsen.
Und Gemüse.
Und Gras.
Und Bäume.
Alles Grüne soll Samen haben.
Damit immer wieder Neues wachsen kann.
Alles geschah so, wie Gott es gesagt hatte.
Gott sah, wie das Gras auf der Erde wuchs.
Und wie die Wiesen entstanden.
Mit bunten Blumen.
Und wie das Gemüse wuchs.
Und Bäume mit grünen Blättern.
Und mit Obst.
Gott sah alles an.
Gott sah: Es war alles gut.

Liedruf: Alle: Du hast uns deine Welt geschenkt
die Blumen, die Bäume,
Du hast uns deine Welt geschenkt,
Gott, wir danken dir.

Vorleserin:
Am 4. Tag sagte Gott:
Am Tag ist es noch nicht hell genug.
Und in der Nacht ist es viel zu dunkel.
Am Tag soll ein großes Licht strahlen.
Das ist die Sonne.
Und in der Nacht sollen kleine Lichter leuchten:
Das sind der Mond und die Sterne.
Alles geschah so, wie Gott es sagte.
Gott sah die Sonne und den Mond und die Sterne.
Gott sah: Es war alles gut.

Liedruf: Alle: Du hast uns deine Welt geschenkt
die Sonne, die Sterne
Du hast uns deine Welt geschenkt,
Gott, wir danken dir.

Vorleserin:
Am 5. Tag sagte Gott:
Im Wasser sollen alle möglichen Tiere leben.
Und oben am Himmel auch.
So entstanden die Fische im Wasser.
Und die Vögel in der Luft.
Gott sah, wie die Vögel am Himmel flatterten.
Und wie die Fische im Wasser wimmelten.
Gott sah: Es war alles gut.
Gott segnete die Fische und die Vögel.
Gott sagte zu den Fischen und zu den Vögeln:
Ihr Fische und Ihr Vögel:
Ihr sollt Eier legen.
Und Junge bekommen.
Damit die ganze Welt von euch voll ist.

Liedruf: Alle: Du hast uns deine Welt geschenkt
die Vögel, die Fische.
Du hast uns deine Welt geschenkt,
Gott, wir danken dir.

Vorleserin:
Am 6. Tag sagte Gott:
Auf der Erde sollen auch Tiere leben.
Tiere, die kriechen.
Und Tiere mit 4 Beinen.
Wilde Tiere und zahme Tiere.
Große und kleine Tiere.
Alles geschah so, wie Gott es gesagt hatte.
Auf der Erde lebten viele verschiedene Tiere.
Gott sah die vielen verschiedenen Tiere.
Gott sah: Es war alles gut.
Dann sagte Gott:
Jetzt wollen wir die Menschen erschaffen.
Jeder Mensch soll Ähnlichkeit mit Gott haben.
So entstanden die Menschen.
Weil Gott es gesagt hat.
Die Menschen entstanden als Männer und als Frauen.

Liedruf: Alle: Du hast uns deine Welt geschenkt
die Tiere, die Menschen.
Du hast uns deine Welt geschenkt,
Gott, wir danken dir.

Vorleserin:
Gott sagte zu den Menschen:
Ihr Menschen sollt Kinder bekommen.
Damit immer wieder junge Menschen auf der Erde leben.
Ich habe die Erde für euch alle schön gemacht.
Und vieles für euch wachsen lassen:
Die Bäume mit Obst.
Und das Gemüse.
Das ist alles für euch zum Essen.
Die Tiere sollen auch von den Pflanzen essen.
Und von den Bäumen.
Ihr Menschen sollt die Pflanzen pflegen.
Und bearbeiten.
Ihr Menschen sollt auch auf die Tiere Acht geben.
Damit ihr mit den Tieren gut zusammen lebt.
Es geschah alles so, wie Gott es gesagt hatte.
Gott sah alles an, was er erschaffen hatte.
Gott sah: Es war alles sehr gut und schön.
So waren der Himmel und die Erde und die ganze Welt erschaffen.

Liedruf: Alle: Du hast uns deine Welt geschenkt
du gibst uns das Leben.
Du hast uns deine Welt geschenkt,
Gott, wir danken dir.

Vorleserin:
Am 7. Tag ruhte Gott aus.
Gott segnete den 7. Tag.
Gott sagte:
Der 7. Tag ist ein heiliger Tag.
Der 7. Tag ist zum Ausruhen da.

Verkündigung:
Vorleserin:
Und Gott sah alles an, was er geschaffen hat.
Gott sah:
Es war alles sehr gut !
Gott sieht. – Gott sieht auch dich.
Auch du bist ein Teil seiner Schöpfung.
Du bist geschaffen nach Gottes Bild.
Alles, was lebt, gehört zusammen.
Auch du gehörst zu dieser Erde.
 Zu ihrer Schönheit.
 Zu ihrer Vielfalt.
Die Erde ist uns anvertraut.
Wir sollen die Schöpfung bewahren.
Wir sollen die Tiere und Pflanzen schützen.
Wir wollen die Erde für unsere Kinder erhalten.

Alle: Gott, du Schöpfer allen Lebens.
Schenke uns Weisheit, Mut und Kraft.
Lass uns Verantwortung für die Erde übernehmen.

Lied:

Schuldbekenntnis und Bitte um Vergebung:

Vorleserin:
Guter Gott, wir staunen über deine gute Schöpfung.
Du hast sie uns geschenkt.
Aber wir sorgen uns nicht genug um sie.

Liedruf:

Wir bekennen:
Wir haben die Erde nicht geschützt.
Wir haben das Wasser vergiftet.
Die Wälder abgeholzt.
Wir haben nur an unseren Reichtum gedacht.

Liedruf:

Wir bekennen:
Wir achten nicht genug auf die Not anderer Menschen.
Wir sind oft gleichgültig.
Das alles tut uns leid.

Liedruf:

Vorleserin:
Gott, wir kommen zu dir.
Wir bitten dich um Vergebung.
Wir wollen es nun besser machen.
Wir wollen auf Jesus schauen.
Und so leben, wie es uns Jesus gezeigt hat.
Gott vergibt uns und schenkt uns einen neuen Anfang.
Alle: Amen.

Kollekte:
Das Geld, das wir jetzt einsammeln, soll ein Zeichen sein:
 Dass alle Menschen eine Gemeinschaft sind.
 Dass wir alle zusammengehören.
Wir wollen Mädchen und Frauen auf der ganzen Welt unterstützen.

Lied:
Fürbitten:
Vorleserin:
Guter Gott, du hast die Welt erschaffen.
Du liebst deine Schöpfung.
Deshalb kommen wir voll Vertrauen mit unseren Bitten zu dir.

Vorleserin:
Wir wollen die Natur beschützen.
Damit auch unsere Kinder gut leben können.
Wir bitten dich:

Alle: Du, unser Gott, erhöre uns.

Vorleserin:
Wir wollen das Wasser rein erhalten.
Damit Pflanzen, Tiere und
auch wir Menschen leben können.
Wir bitten dich:

Alle: Du, unser Gott, erhöre uns.

Vorleserin:
Wir wollen mit der Energie sparsam umgehen.
Damit die Klima•erwärmung nicht schlimmer wird.
Wir bitten dich:

Alle: Du, unser Gott, erhöre uns.

Vorleserin:
Wir wollen als gute Gemeinschaft miteinander leben.
Damit jeder Mensch die Hilfe findet, die er braucht.
Wir bitten dich:

Alle: Du, unser Gott, erhöre uns.

Vorleserin:
Gott, du kennst uns.
Du kennst unsere Fehler.
Du kennst unseren guten Willen.
Wir bitten dich: nimm unsere Gebete an.
Gib uns die Weisheit und Kraft für deine Schöpfung zu sorgen.

Vater unser:

Segen:
Vorleserin:
Gott, segne und behüte uns.
Er sei uns nahe.
Er schenke uns seinen Frieden.

Amen.