Gottesdienst auf dem Flasbarg fiel in „Wasser“.

Wochenlang schien die Sonne vom Dithmarscher Himmel.

Pünklich zum heutigen Gottesdienst unter freiem Himmel erwartete uns ein Gewitter mit ausgiebigen Regen.

Der in den letzeten Wochen seltengewordene Regen war uns aber trotzdem herzlich willkommen.

Doch wäre dann doch zu leichtsinnig unter diesen Bedingungen, bei einem Gewitter auf der höchsten Erhebung unseres Ortes, abzuhalten. Angesichts von Blitz und Donner haben wir uns in unser Gotteshaus, die Katharinenkirche, zurückgezogen.

Dort feierten wir in geschützter Umgebung unseren Umwelt-Gottesdienst 2018.

Unter dem Motto:

„Wir haben nur eine Erde,

deshalb Ressourcen schützen“

Herr Mitschdörfer ( VHS ) verstand es uns vom regionalen Bezug bis in die globalen Zusammenhänge zu führen.

Dabei wurde an Hand des Bienensterbens, dass uns auch direkt, hier in Nordhastedt, betrifft, verdeutlicht, dass wir tagtäglich angefragt sind, unsere Umwelt zu schützen.

Die Landwirtschaft benötigt sicherlich Unterstützung gegen die sogenannte Schädlinge und Wildkräuter, doch darf dies nicht zur Vernichtung der Nützlinge, wie Bienen und Hummeln,  mit Nervengiften führen.

Der Mensch greift vielfältig in die Natur und dessen Gleichgewicht ein, aber neben der Klimaerwärmung ereilen uns die Vergiftung des Trinkwassers und das Ausrotten vieler Tierarten, dessen Wirkung auf unser Öko-System wir erst erkennen, wenn nicht mehr vorhanden sind.

Dabei sei hier ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es nicht die bäuerliche Landwirtschaft ist, die letztendlich die Mittel einsetzen muss, denn es sind auch wir, die Konsumenten, die tagtäglich entscheiden, wer in den Supermarktregalen gewinnt und „verliert“.

Wir geben Millarden Euro für interessante Weltraumprojekte aus, doch sollten wir darauf achten, dass unsere Erde dabei nicht kaputt geht.

Wir haben nur diese eine Erde.

In diesem Sinne gingen wir wieder vor die Tür unsere Kirche.

Es ist bleibt uns noch Zeit etwas zum Positiven zu verändern.

 

Sven Brandt