Weltgebetstag am 5. März 21

Liebe Gemeinde!

Der Weltgebetstag mit einer Gottesdienstordnung aus Vanuatu einem Inselstaat mit 83 Inseln irgendwie zwischen Australien, Neuseeland und den Fidschi-Inseln steht vor der Tür.

Leider können wir in diesem Jahr nicht in gewohnter Form feiern und vorbereiten.

Wir wollen allen Interessierten einen „WGT zum Mitnehmen“ anbieten, lasst euch überraschen am:

Freitag, den 05. März 2021 zwischen 17.00 und 19.00 Uhr-

Um die Anzahl der Tüten besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung

im Kirchenbüro 04804/241

oder

bei Simone Braun 04804/185252.

Außerdem gibt es auf dieser Internetseite der Kirchengemeinde Nordhastedt einem Film zum WGT, an dem viele Gemeinden im Kirchenkreis beteiligt sind.

Video der Kirchengemeinden des Kirchenkreises Dithmarschen

Wer diesen Film nicht im Internet ansehen kann, hat die Möglichkeit, über das Kirchenbüro eine DVD zu bekommen.

WGT 2021: Vanuatu

Der Weltgebetstag kommt aus Vanuatu, einem Inselstaat im Südpazifik, und steht unter der Überschrift „Worauf bauen wir?“ (Mt 7,24-27).

Vanuatu ist ein wunderschönes Land mit vielen Inseln, Sandstränden, Korallenriffen und einer reichen Fauna und Flora.

Es gibt sieben aktive Vulkane, sodass das Leben auf den Inseln geprägt ist von Vulkanausbrüchen, aber auch von Erdbeben und anderen Naturkatastrophen wie den Zyklonen, die bis zu zehn Mal pro Jahr über das Land ziehen. Auch der steigende Meeresspiegel und die Verschmutzungen des Meeres bedrohen das Leben auf den Inseln.

Das Titelbild, das den Titel „Pam II“ trägt, erinnert an Pam, den schlimmsten Zyklon der Geschichte, der im März 2015 zahlreiche Menschen obdachlos machte und 96% der Ernte zerstörte.

Der Name „Vanuatu“ bedeutet „Land, das aufsteht“.


Traditionelle Werte und christliche Prinzipien spielen eine große haltgebende Rolle im Leben der Menschen.
Der Glaube an Gott hat sogar Eingang in die Verfassung gefunden, die sich das Land zur Unabhängigkeit am 30.Juli 1980 gegeben hat. Der Wahlspruch des Landes lautet „In Gott stehen wir“. Möglicherweise wurzelt diese tiefe religiöse Verbundenheit auch daher, dass die Menschen dort schon vor Ankunft christlicher Missionare im 19. Jahrhundert an einen Schöpfergott im Himmel glaubten.

Seit der Unabhängigkeit wurden fünf Frauen in das nationale Parlament gewählt, sodass Frauen nur 3% der Regierung ausmachen. Bestimmungen zur Geschlechtergerechtigkeit existieren, werden aber nicht umgesetzt. Frauen arbeiten überwiegend im Haushalt und in der Subsistenzwirtschaft, wodurch sie anfälliger sind für Armut, Klimawandel und Katasstrophen. Insbesondere Frauen auf dem Land haben keinen Zugang zu Kapital, Finanzdienstleistungen und Märkten. Die wirtschaftliche Situationen führt zu Abhängigkeiten, die den Kampf gegen häusliche Gewalt erheblich erschweren.

Von diesem unsicheren Grund aus stellen uns Frauen aus Vanuatu an diesem Weltgebetstag eine Frage, bei der es ums Überleben geht: „Worauf bauen wir?“