Friedhof Nordhastedt: Trägerschaftswechsel

Auch auf dem Friedhof wird so manches neu!

Ab dem 1. 1.26 ist das Dithmarscher Friedhofswerk der neue Träger beider Nordhastedter Friedhöfe.

Das, was lange Zeit schon für den Waldfriedhof Hohenhain galt, trifft ab dem 01. Januar 2026 auch auf den Dorffriedhof in Nordhastedt zu. Das Dithmarscher Friedhofswerk (kurz DFW) wird die Trägerschaft des Friedhofes übernehmen.

Schon länger greift uns als Kirchengemeinde das DFW unter die Arme, wenn zum Beispiel einer unserer Friedhofsmitarbeiter ausfällt, es in Urlaubszeiten knapp wird, wir eine bestimmte Maschine benötigen oder Beratung bei Themen rund um rechtliche und finanzplanerische Aspekte nötig wird.

Nun geben wir die gesamte Verwaltung des Friedhofes in diese fähigen Hände. Hintergrund ist, dass das DFW eine sehr professionelle und spezialisierte Arbeit in diesem Bereich anbieten kann, die wir als Kirchengemeinderat, der hauptsächlich aus Ehrenamtlichem besteht, so nur schwer leisten können. Mit dem DFW als Träger profitiert unser Friedhof zukünftig von einer optimierten Verwaltungsstruktur, einer Anbindung an einen größeren Mitarbeitendenkreis samt Fuhrpark und dem Fachwissen einer Einrichtung, die sich tagtäglich ganz mit dem Thema Friedhof beschäftigt.

Für Sie ändert sich aber im Alltag nichts, denn weiterhin sind unsere gewohnten Mitarbeiter auf dem Friedhof und im Nordhastedter Gemeindebüro tätig und für Sie ansprechbar!

Adresse des DFW:

Lobeskampweg 4, 25746 Heide Tel. 0481-640906-50

Emailadresse: friedhofswerk@kirche-dithmarschen.de

Öffnungszeiten:

Mo-Mi u. Fr., 09:30-12:00 Uhr, und Do., 12:30-15:00 Uhr oder nach Absprache

Das DFW ist auch außerhalb der Öffnungszeiten des Gemeindebüros zu erreichen.

Gründung der ev. Pfadfinder Nordhastedt

Sie, die jungen Pfadfinder*innen haben gespannt gewartet, vielleicht sogar darauf hingefiebert:

Endlich im Gottesdienst in der Katharinen-Kirche am 9. November (ein historisches Datum!) das eigene Halstuch feierlich verliehen zu bekommen.

Natürlich nicht, ohne vorher das Pfadfinderversprechen laut vor allen zu geloben. Jeder war neugierig auf die Farbe des Halstuchs (dunkles Grün mit einem burgundroten Streifen) und auf das Aussehen des Stammesaufnähers. Halstuch und Aufnäher sind die Identität eines Stammes und beides hatte ich geheim halten können. Nur die jugendlichen Mitarbeitenden konnten vorher schon einen Blick auf die digitale Datei (dankenswert erstellt von einer Altpfadfinderin aus Kaltenkirchen) werfen.

Im Gottesdienst konnte ich die Hintergründe der Gründung erläutern. Seit März 2025 finden außerhalb der Schulferien regelmäßig am Mittwochnachmittag die Gruppenstunden im Wald nahe dem Freibadparkplatz oder am Gemeindehaus statt. Ohne die tatkräftige und kontinuierliche Mithilfe von jugendlichen Mitarbeitenden aus dem Stamm Westwind und darüber hinaus aus Heide und Umgebung wäre das nicht möglich gewesen: Tausend Dank! Die Pfadis haben sich mit dem Bewegungslied Superstar der Gemeinde „beweglich“ vorgestellt. Im geistlichen Impuls hat Pastorin Jahn über das Bild der festen Burg des Glaubens gesprochen, welche wir im Herzen immer „dabeihaben“ können. Mit dieser Unterstützung kann es dann einfacher sein, die drei Teile des Pfadfindergesetzes (Gott dienen, den Nächsten zu lieben, das Pfadfindergesetz zu erfüllen) umzusetzen.

Nach dem Gottesdienst freuten sich die Nordhastedter Pfadis an den praktischen Geschenken von den Gästen, welche bei kurzen Grußworten überreicht wurden. Die Nachbarstämme Heide, Tellingstedt, Albersdorf, Schenefeld und weitere Stämme waren vertreten. Außerdem überbrachten Vertreterinnen örtlicher Vereine und Bürgermeister Tiessen Glückwünsche und Geschenke.

Dann konnten sich alle im Gemeindehaus am Buffet stärken, Kaffee und natürlich Tschai, das traditionelle heiße Saft-Tee-Getränk der Pfadfinder, trinken und ins Gespräch kommen. Außerdem war dann endlich Zeit, das neue Halstuch und seine Farben ganz in Ruhe anzuschauen und mit Stolz zu tragen, hoffentlich noch ganz lange mit Gottes Hilfe.

Ulf „Fiebi“ Fiebrandt

Erster Picknickgottesdienst auf dem Rasen direkt vor der Kirche

Am Sonntag feierte die Kirchengemeinde bei wunderschönen Wetter den ersten Picknickgottesdienst auf dem Rasen direkt vor der Kirche.

Gleichzeitig war es der erste Gottesdienst, den unsere Prädikantin in Ausbildung, Frauke Hjort, alleine vorbereitet hat.

Anfangs war sie noch ein bisschen aufgeregt ist. Aber natürlich waren alle Anwesenden ihr wohl gesonnen und Frauke meisterte ihr Debüt problemlos.

„In den Ferien, Zeit für einander haben“, dieses Thema zog sich durch ihren Gottesdienst. Ob auf Stühlen oder auf Decken auf dem Rasen, Groß und Klein, alle lauschten ihren Worten.

Gemeinsam wurde gesungen und gebetet.

Im Anschluss blieben die meisten Besucher und Besucherinnen noch ein wenig zusammen. Dafür standen auf einem Tisch Getränke und kleine Snacks bereit.

Das Wichtigste waren aber die Gespräche, die miteinander geführt wurden.

Es zeigte sich, wie dieser „Draußen-Gottesdienst“ von vielen Menschen auch für ein schönes Miteinander genutzt wurde.

Ostern im Frühling 2025

Das älteste Fest der Christenheit ist ein Symbol für das Leben, das über den Tod siegt. 

Zu Ostern erinnern wir an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten nach seinem Leiden und Sterben am Kreuz.

„So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn für uns gab. Damit sind wir nicht verloren, sondern wir haben das ewige Leben.”

Johannes 3,16

Wir treten im Osterfrühgottesdienst aus dem Dunkel der Osternacht ins Licht der Hoffnung und Liebe und der Morgen und die Natur erwacht.
Anschließend treffen wir uns im Ev. Gemeindehaus Nordhastedt zum gemeinsamen Osterfrühstück.

Kirchenkreissynode Dithmarschen setzt Zeichen gegen Rechtsextremismus

Veröffentlicht von Jan-Ole Claussen am Samstag, 5. April 2025 18:45

Blog image

© Jan-Ole Claussen 

Burg – Der Kirchenkreis Dithmarschen hat heute (5. April) auf der Synodentagung in Burg ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt. In Anwesenheit des Nordhastedter Bürgermeisters Klaus-Peter Tiessen, der Nordhastedter Pastorin Angela Jahn (Foto: mit Propst Dr. Andreas Crystall) und von Bischöfin Nora Steen verabschiedeten die Synodalen einstimmig diese Erklärung:

„Die Synode des Kirchenkreises Dithmarschen nimmt mit großer Sorge wahr, dass die Kommunalgemeinde Nordhastedt immer häufiger Schauplatz von Veranstaltungen für Rechtsextreme aus ganz Norddeutschland ist. Sie stellt fest, dass völkischer Nationalismus mit dem christlichen Menschenbild unvereinbar ist und dankt den vielen Nordhastedter Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement gegen Rechtsextremismus, Hass und Ausgrenzung. 

Der Kirchenkreis Dithmarschen steht für eine offene, tolerante und gerechte Gesellschaft. Christinnen und Christen sind nicht neutral, wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Neigung oder Religion ausgegrenzt oder bedroht werden. Menschenverachtende Haltungen in rechtsextremen Gruppierungen und Kulturwelten sind mit den Grundsätzen des christlichen Glaubens unvereinbar. Die evangelisch-lutherische Kirche in Dithmarschen wird daher weiter ihre Stimme erheben gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit und solidarisch sein mit allen, die sich friedlich für eine demokratische und offene Gesellschaft einsetzen. 

Die Ergebnisse der jüngsten Bundestagswahl in Dithmarschen beunruhigen uns sehr und fordern uns heraus. Die Zustimmung für Rechtspopulisten und Rechtsextreme ist auch in unserer Region gewachsen. Wir ermutigen daher alle demokratischen Kräfte in Politik, Kultur und Gesellschaft, vereint für die Würde aller Menschen einzutreten. Die Kirchenkreissynode sieht sich in der gesellschaftlichen Mitverantwortung, diese Grundwerte unserer Verfassung entschieden zu verteidigen.“

Vor dieser Beschlussfassung hatte auch Landrat Thorben Schütt auf der Synode deutliche Worte gefunden: „Wo manche „Ausländer raus“ singen, müssen wir uns dessen gewahr sein. Das Erstarken von Extremismus ist besorgniserregend – ich bin froh, dass der Kirchenkreis Dithmarschen sich für Demokratie und Vielfalt einsetzt.“