Am Sonntag feierte die Kirchengemeinde bei wunderschönen Wetter den ersten Picknickgottesdienst auf dem Rasen direkt vor der Kirche.
Gleichzeitig war es der erste Gottesdienst, den unsere Prädikantin in Ausbildung, Frauke Hjort, alleine vorbereitet hat.
Anfangs war sie noch ein bisschen aufgeregt ist. Aber natürlich waren alle Anwesenden ihr wohl gesonnen und Frauke meisterte ihr Debüt problemlos.
„In den Ferien, Zeit für einander haben“, dieses Thema zog sich durch ihren Gottesdienst. Ob auf Stühlen oder auf Decken auf dem Rasen, Groß und Klein, alle lauschten ihren Worten.
Gemeinsam wurde gesungen und gebetet.
Im Anschluss blieben die meisten Besucher und Besucherinnen noch ein wenig zusammen. Dafür standen auf einem Tisch Getränke und kleine Snacks bereit.
Das Wichtigste waren aber die Gespräche, die miteinander geführt wurden.
Es zeigte sich, wie dieser „Draußen-Gottesdienst“ von vielen Menschen auch für ein schönes Miteinander genutzt wurde.
Das älteste Fest der Christenheit ist ein Symbol für das Leben, das über den Tod siegt.
Zu Ostern erinnern wir an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten nach seinem Leiden und Sterben am Kreuz.
„So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn für uns gab. Damit sind wir nicht verloren, sondern wir haben das ewige Leben.”
Johannes 3,16
Wir treten im Osterfrühgottesdienst aus dem Dunkel der Osternacht ins Licht der Hoffnung und Liebe und der Morgen und die Natur erwacht. Anschließend treffen wir uns im Ev. Gemeindehaus Nordhastedt zum gemeinsamen Osterfrühstück.
Burg – Der Kirchenkreis Dithmarschen hat heute (5. April) auf der Synodentagung in Burg ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt. In Anwesenheit des Nordhastedter Bürgermeisters Klaus-Peter Tiessen, der Nordhastedter Pastorin Angela Jahn (Foto: mit Propst Dr. Andreas Crystall) und von Bischöfin Nora Steen verabschiedeten die Synodalen einstimmig diese Erklärung:
„Die Synode des Kirchenkreises Dithmarschen nimmt mit großer Sorge wahr, dass die Kommunalgemeinde Nordhastedt immer häufiger Schauplatz von Veranstaltungen für Rechtsextreme aus ganz Norddeutschland ist. Sie stellt fest, dass völkischer Nationalismus mit dem christlichen Menschenbild unvereinbar ist und dankt den vielen Nordhastedter Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement gegen Rechtsextremismus, Hass und Ausgrenzung.
Der Kirchenkreis Dithmarschen steht für eine offene, tolerante und gerechte Gesellschaft. Christinnen und Christen sind nicht neutral, wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Neigung oder Religion ausgegrenzt oder bedroht werden. Menschenverachtende Haltungen in rechtsextremen Gruppierungen und Kulturwelten sind mit den Grundsätzen des christlichen Glaubens unvereinbar. Die evangelisch-lutherische Kirche in Dithmarschen wird daher weiter ihre Stimme erheben gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit und solidarisch sein mit allen, die sich friedlich für eine demokratische und offene Gesellschaft einsetzen.
Die Ergebnisse der jüngsten Bundestagswahl in Dithmarschen beunruhigen uns sehr und fordern uns heraus. Die Zustimmung für Rechtspopulisten und Rechtsextreme ist auch in unserer Region gewachsen. Wir ermutigen daher alle demokratischen Kräfte in Politik, Kultur und Gesellschaft, vereint für die Würde aller Menschen einzutreten. Die Kirchenkreissynode sieht sich in der gesellschaftlichen Mitverantwortung, diese Grundwerte unserer Verfassung entschieden zu verteidigen.“
Vor dieser Beschlussfassung hatte auch Landrat Thorben Schütt auf der Synode deutliche Worte gefunden: „Wo manche „Ausländer raus“ singen, müssen wir uns dessen gewahr sein. Das Erstarken von Extremismus ist besorgniserregend – ich bin froh, dass der Kirchenkreis Dithmarschen sich für Demokratie und Vielfalt einsetzt.“